Sportklettern

Die Technik des Sportkletterns ist einfach zu erlernen und bringt wenige Gefahren mit sich. Felsen für das Sportklettern verfügen über dauerhaft eingebrachte Zwischensicherungen für die Kletterer. – Diese Zwischensicherungen werden als Bolts bezeichnet, dabei handelt es sich um Klebehaken oder Expansionshaken aus Edelstahl. Für das Sportklettern wird weniger Erfahrung benötigt als für das Trad Climbing, da beispielsweise das technische Wissen über die Funktionsweise der mobilen Sicherungsmittel nicht von Nöten ist. Aus diesem Grund hat das Sportklettern viele Anhänger. Ethisch problematisch ist allerdings das Bohren und die Anbringung der Bolts, da diese den Felsen verändern.

Die meisten Routen für Sportkletterer sind auf eine Seillänge (20 bis 30m) beschränkt, aber es gibt auch Mehrseillängerouten.

In der Regel werden Sportkletterrouten von den Erstbegehern angelegt. Diese prüfen die Route, säubern den Fels und bringen dann die Expansions- oder Klebehaken (Bolts) ein. Beim Sportklettern werden dann in die Bolts die so genannten Expressen eingehängt, durch die das Seil läuft und die dem Kletterer im Falle eines Absturzes Halt geben. (Eine Expresse ist eine Schlinge mit zwei Schnappkarabinern.)

Am Ende einer Sportkletter-Route oder am Ende einer Seillänge wird ein Standplatz mit zwei Bolts eingerichtet. An diesem Standplatz kann sich der Kletterer in die Bolts einhängen, um sich entweder zum Boden abzulassen oder um den Nachsteiger abzusichern.

Da die Standplatzsicherung und die Bolts beim Sportklettern dauerhaft im Felsen verbleiben, benötigt der Sportkletterer lediglich seine persönliche Ausrüstung (Kletterschuhe, Chalkbag, Gurt, Sicherungsgerät), ein Seil und ein Set an Expressen.